Ahsener Verlängerung – Borussen wollen (vor-) letzte Chance auf Klassenerhalt wahren

Während vielerorts die Spieler bereits in der wohlverdienten Sommerpause verweilen, heißt es für unsere Borussia 2.0 nachsitzen!
Nachsitzen deshalb, weil man über die reguläre Saison den Klassenerhalt in der Kreisliga B nicht dingfest machen konnte, jedoch aufgrund der starken Rückrunde zumindest die Chance auf die Teilnahme an der Relegation wahren konnte.
Nachdem die DJK Eintracht ihre Reserve etwas überraschend abgemeldet hat, musste Suderwich II gegen BW Post I ein Entscheidungsspiel für die erste Relegationsrunde gegen Borussia Ahsen II bestreiten, welches die Reserve von Bezirksliga-Neuling Suderwich für sich entscheiden konnte.
Somit kommt es am morgigen Montagabend (17:00 Uhr) zum Aufeinandertreffen der beiden Reserven auf der Sportstätte von GW Erkenschwick.
Die Ausgangslage ist relativ einfach: Der Verlierer steigt direkt ab, der Gewinner qualifiziert sich für das Relegationsfinale und trifft am Freitag auf den Sieger der Partie Etus Haltern II gegen SF Maria-Veen.
Ahsen geht indes trotz der relativ deutlichen Niederlage am letzten Spieltag bei SV Horneburg (4-0) mit Rückenwind in die Partie, da die zuletzt gezeigten Leistungen der Mannschaft Selbstvertrauen verliehen haben. Darüber hinaus kann das Trainer-Trio Weber, Wunder und Harde auch wieder auf punktuelle Unterstützung seitens der ersten Mannschaft hoffen – so stoßen aller Voraussicht nach Patrick Dinnus, Lukas Blasey sowie Aurel Büchner zur Mannschaft.
Personell sieht es bis auf die eventuelle Unterstützung der oben genannten Personen eher weniger rosig aus, da viele Akteure über das Pfingstwochenende nicht zur Verfügung stehen werden, doch ist die keine neue Situation für die Borussia im Laufe der aktuellen Spielzeit.

23. Spieltag Ahsen 4-0 Sinsen III
„Wir können eigentlich ziemlich locker und befreit aufspielen. Gewinn wir, haben wir Freitag die Möglichkeit, die eigentlich schon sicheren Abstieg zu verhindern, verlieren wir, ist der Fall eingetreten, mit dem sich eigentlich schon alle innerhalb des Vereins und der Mannschaft seit Wochen beschäftigt haben, der Abstieg,“ fasst Weber die Situation trocken zusammen.
Er gibt jedoch auch zu verstehen, dass seine Mannschaft inklusive seiner Person alles für den Klassenerhalt tun will, da sich durch die Relegation eine nette Chance ergeben habe, die man schließlich auch nutzen könne.
Die Mannschaft wird aber ligaunabhängig fortbestehen, das ist die wichtigste Erkenntnis der letzten Wochen. Welches Gesicht sie am Ende des Tages bzw. zu Saisonbeginn genau haben wird, ist dabei jedoch noch unklar; einige Akteure kokettieren mit einem Abschied/Karriereende, andere wiederum haben bereits einem Wechsel Richtung Ahsen zugesagt.

Wir freuen uns auf das morgige Spiel und hoffen natürlich, dass unsere Jungs am Ende des Tages erneut nachsitzen müssen/dürfen – Wir drücken euch die Daumen!

Anstoß: 17:00 Uhr; Nußbaumweg (Sportstätte GW Erkenschwick)

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Ahsen macht das halbe Dutzend voll – Jökel wechsel an den Gerneberg

Nach dem dreier Wechsel vom Sportzentrum Süd (Kamp, Zöllner, Zöllner), wechselt immerhin ein Duo von VFB Waltrop nach Ahsen.

Auf Vetter (wir berichteten) folgt nunmehr Abwehrspezialist Timo Jökel, wie Ahsen am frühen Dienstagabend vermeldete.

Ähnlich wie Vetter wechselte der Dortmundfan „damals“ mit nahezu der gesamten Aufstiegsmannschaft des SV Horneburg zur Waltroper Reserve ins Waldstadion. Nach inzwischen drei erfolgreichen Jahren in der Nachbarstadt – u.a. A-Liga-Aufstieg in der letzten Saison – sucht Timo Jökel zur Spielzeit 2017/2018 eine neue sportliche Heimat und scheint diese am Gerneberg in Ahsen gefunden zu haben.

Timo – vorzugsweise in der Innenverteidigung einsetzbar – wird die vakante Defensive der Borussia unterstützen und dieser mehr Stabili- sowie auch Flexibilität verleihen. Der hochgewachsene Dattelner weiß vor allem durch viel Leidenschaft und Zweikampfstärke sowie eine starkes Kopfballspiel zu überzeugen; so besorgte er bei der damaligen 1-4 Heimpleite seines VFB den einzigen Treffer seiner Mannen im Hirschkampstadion.

„Ich freue mich auf die neue Saison in Ahsen. Ich hatte zwar eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit beim VFB, doch diese endet nun. Wer mich kennt, weiß, dass ich Fußballspiele, weil ich sowohl auf als auch neben dem Platz Spaß mit den Jungs haben will, zusätzlich zum Erfolg natürlich. Diese Komponenten sind in Ahsen erfüllt, die Truppe besteht aus klasse Typen, von denen ich viele zu meinen guten Freunden zählen darf,“ so Jökel in freudiger Erwartung der neuen Saison.

Auch Trainer Kai Mozcyk ist begeistert, denn auf die bisherigen Neuzugänge folgt mit Spieler Timo Jökel ein weiterer Akteur, der seinen Vorstellungen entspricht. „Ich habe Timo in beiden Spielen in guter Erinnerung behalten, danach hatten wir ein gutes Gespräch und die Jungs konnten ihn von Ahsen überzeugen.

Uns ist eine gewisse Kaderbreite für die neue Spielzeit sehr wichtig, das haben wir mit den entsprechenden Transfers geschafft, nun freuen wir uns auf die Sommerpause und werden dann in der Vorbereitung alles für eine erfolgreichere Saison machen,“ so Mozcyk optimistisch.

 

Herzlich Willkommen in Ahsen, Timo Jökel =)!

 

Auf einen Blick:

 

Neuzugänge:

 

Patrick Kamp – SW Meckinghoven

  • DM, RM, LM

Felix Zöllner – SW Meckinghoven

  • DM, IV

Stephan Zöllner – SW Meckinghoven

  • DM, IV (Reha)

Benni Vetter – VFB Waltrop

  • LV, RV, IV

Timo Jökel – VFB Waltrop

  • IV, DM

Pascal Muzina – eigene Reserve

  • LM, RM

 

Abgänge:

 

Philip Wölki – Teut. Waltrop

  • TW
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Muzina wagt den Sprung – Kadererweiterung nimmt immer konkretere Formen an

Pascal „Kalli“ Muzina wechselte bereits vor einigen Jahren an den Gerneberg, kickte in der A-Jugend unter Martin Weinhold und musste dann – beruflich – bedingt kürzer treten, so dass der talentierte Linksfuß eigentlich nur sporadisch die Schuhe für die zweite Mannschaft schnürte.
Der Bundespolizist pendelte zwischen Frankfurt und seiner Heimat Datteln und konnte nur eine geringe Anzahl von Trainingseinheiten absolvieren, so dass es keinen Sinn machte, „groß“ in der damaligen Bezirksligamannschaft anzugreifen.
Da der Kontakt jedoch nicht abreißen sollte, kickte Kalle in der zweiten Mannschaft – auch hier unter der Leitung von Martin Weinhold.
Da sich die berufliche Situation von Muzina zu Beginn der neuen Saison – Studium  – insofern verändert, als dass die berufliche Heimat Frankfurt vollends wegfällt, will Muzina sportlich neu angreifen und den Sprung zurück in die erste Mannschaft wagen.


Entsprechend kann der schussstarke Linksfuß als interner 5. Neuzugang gewertet werden; er wird ab Sommer die gesamte Vorbereitung unter Kai Moczyk sowie Frank Buckmann absolvieren und am Ende gucken, wozu es reicht.
„Ich freue mich über die berufliche Veränderung und die Chancen, die mir dadurch privat, d.h. auch im fußballerischen Bereich, wieder ermöglicht werden.
Ich möchte ab Sommer mit meinen Freunden zusammen kicken und dann mal schauen, was möglich ist,“ so Muzina, der sich bewusst nicht unter Druck setzen will, sich aber gleichzeitig auf das neue Kapitel freut.

Neuzugang fünf und noch kein Ende in Sicht, wir bleiben dran und vermelden, sobald es weitere fixe Meldungen gibt.
Über Saisonziele, Aussichten auf die neue Spielzeit unserer beiden Seniorenteams informieren wir euch im Rahmen der Sommervorbereitung.

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Jany und Brink nun „offiziell“ Senioren-Spieler

Constantin Brink stürmt nun schon seit August für unsere Borussia. Mit seiner coolen und abgeklärten Art könnte man meinen, der Rechtsfuß wäre schon Ende 20 und hat schon einige Ligen höher gespielt.
Das Brink jedoch noch ein Jahr in der A-Jugend hätte spielen können, wissen vermutlich nur die Wenigsten, umso bemerkenswerter ist seine erste Seniorensaison.
In beste Lewandowski-Manier kann Brink die Bälle festmachen und auf die nachrückenden Spieler ablegen und verteilen, lediglich eine gewisse Kaltschnäuzig- und Abgezocktheit fehlt dem jungen Schalkefan, der in der Jugend auch bei seinem Herzensvereins kicken durfte, noch zum vollständigen Stürmer.
Potential ist mehr als nur vorhanden, nun gilt es, dieses auszuschöpfen und mit der gewonnenen Erfahrung in der ersten Spielzeit in der neuen Saison konstant abzurufen.
Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit dir, Coco!

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Abgezockt und cool, so kann man auch Ahsens Winterneuzugang und ebenfalls Ex-A-Junior“ Philipp Jany beschreiben.
Der kleine Torhüter war nach einem kurzen Zwischenstopp bei der DJK beim hochangesehenen Nachwuchs von Oberligist TSV Marl-Hüls tätig, ehe er an den Gerneberg wechselte.
„Ich fühle mich einfach wohl in Ahsen. Es passt! Die Truppe ist menschlich super, kicken mit Freunden ist das, was mir in der letzten Zeit gefehlt hatte,“ so Jany kurzum.
Der bekennende Schalkefan strahlt ähnlich wie Brink trotz seines noch jungen Alters eine unglaubliche Ruhe und Sicherheit aus und weiß vor allem durch sein starken Stellungs- sowie Passspiel zu überzeugen.

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Schön, dass du in Ahsen bist und bleibst…wir freuen uns auf deine erste „richtige“ Saison J!

 

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Ahsen begrüßt nächsten Neuzugang – Vetter wechselt von Ligakonkurrent VFB Waltrop an den Gerneberg

Nach dem Trio vom Sportzentrum Süd (Patrick Kamp, Felix & Stephan Zöllner) konnte Borussia mit Neuzuganz Nummer vier Vollzug melden.

Vom Hirschkampstadion – VFB Waltrop – wechselt Defensivmann Benjamin Vetter an den Gerneberg; er ist nicht nur flexibel auf den beiden Außenbahnen, sondern auch wahlweise im Zentrum oder auch vor der Abwehr einsatzfähig.
Der bekennende Dortmundfan konnte bei intensiven und feucht-fröhlichen Taktikgesprächen von den Vorzügen der Borussia überzeugt werden und vergrößert somit nicht nur den Kader, sondern kann auch mit seiner Erfahrung der jungen Truppe direkt helfen.
Vetter wechselte mit der damaligen Aufstiegsmannschaft des SV Horneburg in die Nachbarsstadt, nachdem es vereinsinterne Missverständnisse zwischen Team/Trainer und Verein gab.
Nach erfolgreichen Jahren in Waltrop und dem einstigen Aufstieg in die A-Liga sowie dem aktuellen Klassenverbleib, sucht der gebürtige Dattelner eine neue sportliche Heimat.

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„Ich freue mich schon jetzt auf die neue Spielzeit in Ahsen, dennoch möchte ich am kommenden Sonntag einen guten und runden Abschluss beim VFB feiern,“ so Vetter, der sich auch mit einem weinenden Auge aus Waltrop verabschieden wird.
„Wir hatten beim VFB, wie schon damals beim SVH, eine super Truppe. Doch leider bricht die Mannschaft am Ende der Spielzeit auseinander, so dass für mich jetzt auch der Zeitpunkt gekommen ist, weiterzuschauen. Ich kenne bereits viele Jungs der Ahsener Mannschaft seit vielen Jahren und sie zählen teilweise zu meinen besten Freunden, weshalb ich vermutlich keine allzu lange Eingewöhnungszeit benötige“, so Vetter in freudiger Erwartung der neuen Saison.

Auch Trainer Kai Moczyk zeigt sich zufrieden über die bisherigen Transferaktivitäten seines Vereins.
„Die laufende Spielzeit hat eindeutig gezeigt, dass uns entsprechende Qualität in der Kaderbreite und auch – spitze fehlt, genau hier haben wir angesetzt und mit den bisherigen vier Neuzugängen super Typen für Ahsen gewinnen können.
Die Mischung aus guter Fußballer und guter Typ ist in Ahsen unabdingbar, das habe ich bereits nach nur einer Saison festgestellt“.

Trotz der bisher vier neuen Spieler ist der Hunger der Ahsener Transferaktivitäten wohl noch nicht vollends gestillt.
„Wir wollen nichts erzwingen, aber wir befinden uns noch mit drei Spielern in guten bis sehr guten Gesprächen und hoffen, hier in naher Zukunft noch Vollzug vermelden zu können“, so Moczyk abschließend, der verlauten lässt, dass alle Transfer durch die freundschaftliche Beziehung der Spieler untereinander zustande gekommen sind.
Wölki geht – Selzer kann sich (noch) nicht entscheiden

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Definitiv verlassen wird am Ende der Spielzeit die Borussia bisher lediglich Torhüter Philip Wölki in Richtung alter und auch neuer Heimat Teut. Waltrop.
Nach Serhat Güven folgt insofern bereits der zweite Akteur dem „alten“ Trainer Peter Poslednik ins SpoNo, doch im Gegensatz zu Moped macht der Vereinswechsel bei Schlussmann Wölki vor allem durch die Wohnsituation Sinn, wohnt Wölki doch nur wenige Meter vom Sportplatz entfernt und hütete er bereits in seiner Jugend das Waltroper Tor.
Wir wünschen Wölki in diesem Sinne sportlich sowie privat alles Gute und hoffen, dass man sich hier und da mal wieder sieht!

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Darüber hinaus hat nahezu der ganze Kader seine Zusage für die neue Spielzeit erteilt, lediglich Janis Selzer schwankt noch, was die neue Saison in schwarz-weiß angeht…

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Ahsen blamiert sich – „Sorry“ an alle Zuschauer!

Auf das schmeichelhafte 0-1 bei DTSG Herten folgte am Sonntag die desaströse 1-3 Heimpleite gegen eine im wahrsten Sinne des Wortes zusammengewürfelte Truppe von GWE Erkenschwick.
Das 1-3 stellt nicht nur die vierte (!) Pleite in Folge gegen die Frösche dar, sondern war sportlich sowie vom gesamten Auftreten der Tiefpunkt der Saison.
Es gleicht zwar einem Jammern auf hohem Niveau mit einem 5. Tabellenplatz vom Tiefpunkt zu sprechen, jedoch haben die letzten Jahre sowie einige Spieler der laufenden Saison – wie u.a. zuletzt der 1-0 Heimsieg über SV Hochlar 28 – das eigentliche Potential der Mannschaft gezeigt.

Der HSV hätte nach einem entsprechenden Auftritt seine Fans zum Grillen einladen dürfen/müssen…wir lassen es vorerst bei einem großen Sorry an alle, die es am letzten Sonntag mit der Borussia gehalten und dafür auch noch Eintritt gezahlt haben.
Aus gegebenem Anlass verzichten wir auf eine Spielzusammenfassung und appellieren an dieser Stelle an den Stolz, die Einstellung und den Willen der Mannschaft, die Saison am kommenden Sonntag mit einer besseren Performance zu beenden! Das wart und seid nicht ihr bzw. Ahsen!
Zeigt euer wahres Gesicht und sorgt für einen erfolgreichen Saisonabschluss.

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Irres Torspektakel zum Abschluss – Ahsen trotz starker Vorstellung nur mit Remis

Spielbericht Senioren II

 

Verstärkt durch Lukas Blasey, Aurel Büchner und Patrick Dinnus begann die Borussia im vorletzten Saison- und gleichzeitig letzten Heimspiel sehr mutig, verzeichnete mehr Spielanteile und beschäftigte GWE bereits früh in der eigenen Hälfte.

Allen voran die Ahsener Offensive um Dinnus, Ostkamp und Büchner enteilte den Fröschen das ein oder andere Mal, doch beste Chancen, wie von Muzina (12.), Ostkamp (6., 16.) und auch Dinnus (18.) wurden vergeben.

Dennoch führte die Borussia bereits früh in der Partie, denn Topstürmer Lukas Ostkamp konnte ein feines Zuspiel von Patrick „Shinji“ Dinnus perfekt verwerten (7.).
Von den Grün-Weißen Gästen war bis dato wenig bis gar nichts zu sehen.

Ahsen kontrollierte das Spielgeschehen, versäumte es aber, das zweite Tor des Tages nachzulegen – erneut der sehr starke Dinnus scheiterte mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze am Querbalken (28.).
Doch wie aus dem Nichts kommen die Gäste zurück in die Partie. Nach einem Stellungsfehler in der Borussen-Defensive war es Sebastian Heitkamp, der den 1-1 Ausgleich besorgte (33.).
Das Spiel war mitunter auf den Kopf gestellt, aber Ahsen zeigte sich nur wenig geschockt und drückte wieder aufs Gästetor.

 

33. Spieltag Ahsen 4-4 GWE II

Doch erneut waren es die Grün-Weißen, die quasi mit dem Pausenpfiff zur glücklichen 1-2 Führung trafen, erneut war es Sebastian Heitkamp, der nach einer Ecke Gegenspieler Dominik Hübner entwischte und völlig freistehen gegen den chancenlosen Weishaupt ins Tor köpfte (44.).
Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer bei bestem Fußballwetter ein ähnliches Bild, Ahsen drückte und GWE lauerte auf Konter über Oldie Stefan „Doc“ Wiegand.

Aber Ahsen wurde für den hohen Aufwand belohnt, nachdem Pascal „Kalli“ Muzina mit einem Schlenzer seines schwachen Fußes erneut am Querbalken scheiterte, war es Dominik Hübner, der freistehend seinen Fehler aus der ersten Hälfte wettmachen konnte und zum 2-2 Ausgleich traf (49.).
Nach einer guten Stunde Spielzeit war es erneut die Borussia, die jubeln durfte. Einen Strafstoß verwertete Lukas Ostkamp cool zur 3-2 Führung (65.).
Aber damit nicht genug, denn der Elferreigen – vergleichbar mit Hertha BSC gegen Bayer Leverkusen – ging munter weiter, nach Foulspiel von Till Jansing besorgte erneut Heitkamp das 3-3.

Beide Teams agierten nun mit offenem Visier und wollten mit aller Macht den Sieg errungen, es ging auf und ab.

In der 90. Minute dann der dritte Elfer-Pfiff des Tages, es gab den Lucky-Punch für GWE und Heitkamp zeigte keine Nerven und besorgte mit dem vierten (!) Treffer des Tages die 4-3 Führung.

Alles schien auf einen glücklichen, jedoch nicht unverdienten Auswärtssieg hinauszulaufen, als jedoch Schiedsrichter Holger Durrey zum vierten (!) Mal auf den ominösen Punkt zeigte, hatte Ostkamp die Chance zum Ausgleich.

Der Topstürmer zeigte erneut keine Nerven und verwandelte sicher zum 4-4 (90. + 3).
Am Ende steht ein hochverdienter Punkt für unsere Borussia zu Buche, den man sich über starke 90 Minuten plus x verdient hatte. Aufgrund des gleichzeitigen Sieges von Tus Henrichenburg II über SV Bossendorf II (6-2) steht jedoch fest, dass der direkte Klassenerhalt nicht mehr möglich ist.

Sollte sich die derzeitige Abstiegssituation in der Bezirksliga nicht verändern würde unsere Truppe somit an der Abstiegsrelegation teilnehmen – hier streiten vier Teams um einen verbleibenden Platz in der B-Liga.

 

Unabhängig vom Ausgang der weiteren Saison kann die Truppe stolz auf die zuletzt gezeigten Leistungen sein – warum nur nicht immer so…

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Ahsen quasi abgestiegen – Borussia will Saison positiv beenden

Ahsen 2.0 blickt auf eine teilweise katastrophale Saison zurück.

Im ersten Jahr nach Trainer Martin Weinhold steckte die Borussen-Reserve vom Saisonstart an im Tabellenkeller, zwar konnte SV Bossendorf mit 3-2 zum Auftakt geschlagen werden, jedoch folgten daraufhin viele weitere Niederlagen, so dass zwei Spieltage vor Saisonende der Klassenerhalt nur noch theoretisch oder mit Schützenhilfe zu erreichen ist.

Maximal der Relegationsplatz (vier Punkte Rückstand auf Tus Henrichenburg II) kann eigentlich noch erreicht werden und auch nur dann, wenn keine weitere Kreis-Mannschaft aus den Bezirks- in die A-Ligen absteigt (Absteiger bisher: DJK Spvgg Herten); gefährdet sind noch Spvgg II, TSV Marl-Hüls II sowie Adler Weseke.

Eine Entscheidung diesbezüglich fällt wohl erst am letzten Spieltag und hier bleibt Ahsen II – ähnliche wie SW Meckinghoven und Eintracht Datteln eine Liga höher – nur die Zuschauerrolle.

Nichts destotrotz gibt es bei der Ahsener Mannschaft auch Lichtblicke, denn nach dem Trainer-Wechsel von Buckmann hin zur Interimslösung Flo Harde, Sven Weber und Etienne Wunder, ehe Ur-Borusse Willi Kroos zur neuen Saison übernehmen wird, konnte Ahsen mit Ausnahme des Debakels vom letzten Sonntag (14 bei RW Erkenschwick; wir berichteten) viele positive Ausrufezeichen setzen und Punkte einfahren.

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„Die Stimmung ist besser, die Trainingsbeteiligung höher, wir haben viele Zusagen für die neue Spielzeit vom aktuellen Kader – ligaunabhängig – erhalten und können uns vermutlich auch auf eine externe Neuzugänge,“ so Interimscoach Sven Weber, der entsprechende Namen nicht weiter kommentieren wollte.

Am morgigen Sonntag bestreitet Ahsen das letzte Heimspiel der laufenden Spielzeit und will dies natürlich mit einem Erfolgserlebnis feiern. Mit GWE II wartet jedoch eine hohe Hürde auf die Borussia, gerade im Hinspiel setzte es eine herbe 1-5 Schlappe, trotz guter Vorstellung.

Ahsen ist gewarnt, weiß aber auch um die eigenen Stärken und will entsprechend alles für die Punkte tun.

 

Wir freuen uns auf den Dreifach-Vergleich mit GW Erkenschwick und hoffen, dass unsere Borussia mit einem Erfolgserlebnis die Saison daheim beenden kann – Anstoß: 13:00 Uhr.

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Schwache Borussen unterliegen verdient – Serie gerissen

Nach zuletzt 09 Spielen ohne Niederlage wollte Ahsen die Serie auch bei DTSG Herten fortsetzen, doch das Spiel stand von Beginn an unter keinem allzu guten Stern. Ging es zunächst auf die ungeliebte Asche, musste Ahsen sich noch mit zahlreichen personellen Ausfällen abfinden. So fehlten neben Daniel Rasche, Christopher Monno (beide privat verhindert) auch Kevin Przybylski, Patrick Dinnus, Marcel Tost und Marco Weinhold (alle verletzt) – wobei sich Letzterer sogar auf der Bank für den äußersten Notfall zur Verfügung gestellt hatte.

Das Spiel begann nach einer kurzen Unwetterunterbrechung später und beide Teams hatten in den Anfangsminuten erste Findungsprobleme, bis Ahsen das Zepter augenscheinlich übernahm.

Die erste große Chance auf der Sportanlage am Katzenbusch hatte auch Ahsen, denn nach einem starken Zuspiel von Tim Dinnus brach Lukas Blasey über die rechte Seite durch, überlupfte den DTSG-Schlussmann, doch Aurel Büchner vergab aus spitzem Winkel freistehend (18.).
Ahsen spielte weiter nach vorne, doch auch Weinhold (22.) sowie erneut Büchner (28.) und wenig später Büning (38.) und Banna (42.) verzogen knapp.

Auf der Gegenseite musste Borussen-Torwart Philipp Jany Kopf und Kragen im 1ggn1 nach einem Ballverlust von Marc Schmülling riskieren, um das 0-0 in die Pause zu retten (44.).
Im zweiten Durchgang entwickelte sich phasenweise ein langweiliges Spiel, ehe es gegen Ende nochmal spannend und brisant wurde.

1. Runde Tit. Erkenschwick 1-4 Ahsen

 

Ahsen war weiterhin um Spielkontrolle auf dem holprigen Ascheplatz bemüht, doch es fehlten der letzte Biss und die notwendige Konsequenz, um im entscheidenden letzten Drittel für Gefahr zu sorgen.

Zwar hatte Ahsen nach gut einer Stunde Spielzeit in Person von Constantin Brink und Aurel Büchner die Doppel-Chance zur Führung, doch erneut war Schlussmann Karabacak der Sieger (59.).
Ahsen drückte weiter, doch auch ein Kopfball von Torben Monno nach einer Büning-Ecke (65.) verfehlte das Ziel denkbar knapp.

Auf der anderen Seite machten es die nunmehr in Unterzahl agierenden Akteure aus Herten besser. Per Slapkstick-Einlage gelang Ibrahim Uguz der nicht unverdiente Führungstreffer.

Ahsen war nun gefordert und wollte den Ausgleich erzwingen, doch es sollte am gestrigen Tage nicht sein. Es war eines dieser Spiele, wo man noch mehrere Stunden hätte weiterspielen können, es wäre kein Borussen-Treffer gefallen.

Am Ende fährt Ahsen mit leeren Händen nach Hause, hat aber auch nach einer schwachen Vorstellung in Herten den 5. Platz aufgrund der gleichzeitigen Niederlag von SF Germania Datteln mit nun fünf Punkten Vorsprung so gut wie sicher. Andersrum ist jedoch Platz 4 mit ebenfalls fünf Punkte Rückstand auf SV Hochlar, das seinerseits gegen Germania Datteln gewonnen hatte, ebenfalls unerreichbar geworden.

 

Dennoch will Ahsen die ausstehenden zwei Saisonspiele gegen GW Erkenschwick (Sonntag, 15:00 Uhr) und Spvgg 95/0 Recklinghausen möglichst positiv gestalten!

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Rot-Weißes Debakel – Ahsen geht unter

Nach zuletzt starken sieben Punkten aus drei Spielen reiste Ahsen mit Selbstvertrauen zum einstigen Spitzenreiter der Kreisliga B. Doch im Gepäck hatte die Borussia extreme Personalsorgen, so dass das neue Interims-Trio Weber, Wunder und Harde nur auf wenige Stammkräfte zurückgreifen konnte und einige Akteure angeschlagen spielen mussten.

Am Ende steht eine herbe 14-0 Klatsche zu Buche, die die Borussia mehr als unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Bereits zur Halbzeit war die Messe gelesen, denn nach Toren von Florian Pagels (5., 18.), Sebastian Fricke (26. , 27.), Emre Odabas (40.) und Tayfun Kocak (41.) lag man bereits mit 0-6 deutlich zurück. Das muntere Scheibenschießen auf Schlussmann Felix Weishaupt ging auch im zweiten Durchgang weiter.

Zwar hat Ahsen noch immer rechnerische Möglichkeiten, das rettende Ufer aus eigener Kraft zu erreichen, da Tus Henrichenburg II ebenfalls verlor (2-6).

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Aus den letzten beiden Spielen (GW Erkenschwick II u. SV Horneburg) müsse die Borussia die maximale Ausbeute von sechs Punkten erringen und gleichzeitig hoffen, dass Tus Henrichenburg keinen weiteren Dreier einfährt.

Andernfalls gilt der Blick Richtung Bezirksliga, denn sollte dort neben DJK Spvgg Herten keine weitere Mannschaft in den Kreis absteigen (bedroht sind Spvgg Erkenschwick II, Adler Weseke und TSV Marl-Hüls II), würde der aktuelle Tabellenplatz zur Teilnahme an der Relegation berechtigen.

Es bleibt abzuwarten, was bei derartigen Ergebnissen für die Borussen-Reserve am Ende der Saison das Beste ist, da die Kreisliga B im kommenden Jahr tendenziell eher stärker als schwächer werden dürfte.

Eines ist jedoch klar, nämlich, dass Ahsen 2.0 dies selbst entscheiden will!

 

Weiter geht es für unsere Jungs am kommenden Sonntag daheim gegen GW E II (Anstoß 13:00 Uhr).

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